Förderung vom Land:

Hilfe für Flüchtlingsinitiativen

Sozialministerin Golze plant, die ehrenamtlichen Helfer stärker in die Betreuung der Asylbewerber einzubeziehen.

Landesweit gibt es etwa 80 Hilfsinitiativen.
Ralf Hirschberger Landesweit gibt es etwa 80 Hilfsinitiativen.

Brandenburg will Flüchtlingsinitiativen besser unterstützen. Dazu stellte Sozialministerin Diana Golze (Linke) am Dienstag vor mehr als 100 ehrenamtlichen Vertretern drei Angebote vor: eine Fortbildungsreihe, mehr berufliche Weiterbildung und finanzielle Hilfe vom Land – etwa für Fahrtkosten, Deutsch-Fibeln oder Willkommensfeste.

Die rot-rote Landesregierung möchte erreichen, dass sich Initiativen für Flüchtlinge besser abstimmen. Ehrenamtliche unterstützen Asylbewerber etwa beim Deutsch lernen oder begleiten sie zu Behörden und Ärzten. Nach Angaben des Ministeriums sind in Brandenburg etwa 80 Initiativen tätig.

Deren Vertreter forderten mehr Unterstützung. Sie klagten über fehlende Internetanschlüsse in Flüchtlingsunterkünften. Auch verlangten sie eine bessere Koordination ehrenamtlicher Aktivitäten durch Sozialarbeiter sowie schnellere Sprachkurse. Eine weitere Forderung betraf die Förderpraxis: Statt viele einzelne Projekte zu unterstützen, sollte besser eine unbürokratischere dauerhafte Finanzierung gewährt werden, hieß es.

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