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Hunderte Erzieher im Warnstreik

Erzieher, Sozialarbeiter und Sozialpädagogen fordern eine Aufwertung ihrer Berufe und eine deutliche Erhöhung ihrer Gehälter.

Einrichtungen in einer Reihe von Orten waren von den Streiks betroffen.
Stefan Sauer Einrichtungen in einer Reihe von Orten waren von den Streiks betroffen.

Rund 250 Erzieher, Sozialarbeiter und Sozialpädagogen an kommunalen Einrichtungen in Brandenburg sind am Donnerstagmorgen in Warnstreiks getreten. Betroffen waren kommunale Einrichtungen unter anderem in Lübbenau, Königs Wusterhausen, aber auch in Velten und Wandlitz. Die Beschäftigten hätten nur mit Arbeitsniederlegungen eine Chance, ihre Forderungen durchzusetzen, sagte Verdi-Landesbezirksleiterin Susanne Stumpenhusen.

Anlass des Ausstands war die vierte Runde der Tarifverhandlungen mit den kommunalen Arbeitgebern für die Beschäftigten in den Sozial- und Erziehungsdiensten in Hannover. Wenn sich erneut nichts bewege, müsse mit weiteren Streiks auch in Brandenburg gerechnet werden, sagte Stumpenhusen.

In der aktuellen Tarifrunde geht es unter anderem um die Aufwertung der Berufe verbunden mit einer deutlich höheren Bezahlung.

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