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Im Notfall gibt es keine Lebensmittelreserven

Umweltminister Jörg Vogelsänger hält die Gefahr einer Versorgungskrise im Land für sehr niedrig.

Umweltminister Jörg Vogelsänger (SPD)
Hannibal Hanschke Umweltminister Jörg Vogelsänger (SPD)

Brandenburg hat keine eigenen Lebensmittelreserven, mit denen die Bevölkerung in Kriegs- und Krisenfällen oder nach Naturkatastrophen versorgt werden könnte. Das erklärte Umweltminister Jörg Vogelsänger (SPD) auf eine parlamentarische Anfrage der AfD-Fraktion im Landtag. Für Bund und Länder halte die Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung Lebensmittelreserven bereit.

Zur Trinkwassernotversorgung gibt es in der Mark 341  Notwasserbrunnen.

Auf die Frage, wie die Landesregierung die derzeitige Gefahrenlage und den Bedarf an Notreserven für die Bevölkerung einschätze, antwortete Vogelsänger: „Das Risiko einer Versorgungskrise wird zurzeit als sehr niedrig eingeschätzt.“ In Brandenburg seien in vergangenen Jahren bei „Großschadenslagen“ keine ernsten und lang andauernden Probleme bei der Nahrungsmittelversorgung aufgetreten.