Zahl der Insolvenzen sinkt:

Immer weniger Brandenburger mit Schuldenberg

 Im ersten Halbjahr sank die Zahl der Insolvenzverfahren bei Verbrauchern auf 1446, das sind gut 13 Prozent weniger als im Vorjahreszeitraum

In Brandenburg wurden weniger Privatinsolvenzen registriert.
Tobias Hase In Brandenburg wurden weniger Privatinsolvenzen registriert.

Das teilte das Statistikamt Berlin-Brandenburg am Donnerstag in Potsdam mit. Die unbezahlten Rechnungen dieser Schuldner gingen um 23,5 Prozent auf 53,5 Millionen Euro zurück. Bereits im vergangenen Jahr war die Zahl der Privatinsolvenzen im Bundesland auf den niedrigsten Stand seit rund zehn Jahren gesunken. Mit 37.000 Euro lag die durchschnittliche Verschuldung je Verbraucher im ersten Halbjahr 2016 um 11,7 Prozent unter dem Vorjahreswert, da waren es noch 41.900 Euro gewesen.

Die meisten Verbraucherinsolvenzen wurden in den Landkreisen Märkisch-Oderland und Dahme-Spreewald mit 135 beziehungsweise 108 Anträgen und voraussichtlichen Forderungen in Höhe von 5,1 Millionen Euro beziehungsweise 5,9 Millionen Euro gezählt. Die wenigsten überschuldeten Verbraucher gab es in Spree-Neiße mit 56 Menschen und offenen Verpflichtungen von 2,3 Millionen Euro.

Bei der Verschuldung je Verbraucher lagen die Landkreise Dahme-Spreewald mit 54.500 Euro und Potsdam-Mittelmark mit 49 200 Euro deutlich über dem Landesdurchschnitt.

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