Maßnahmen bei Asylbewerbern:

Impfvorsorge in Brandenburg besser als in Berlin

In der Mark werden Flüchtlinge bereits kurz nach ihrer Ankunft in der zentralen Erstaufnahmeeinrichtung des Landes in Eisenhüttenstadt (ZABH) geimpft.

Auch gegen Masern helfen Impfungen.
Lukas Schulze Auch gegen Masern helfen Impfungen.

In Brandenburg erhalten Flüchtlinge bereits nach ihrer Ankunft Impfungen. Nach Angaben des Gesundheitsministeriums in Potsdam wird in der zentralen Erstaufnahmeeinrichtung des Landes in Eisenhüttenstadt (ZABH) geimpft. Der Impfstatus werde im Zuge einer gesundheitlichen Erstuntersuchung geprüft, sagte ein Ministeriumssprecher am Freitag.

Die Asylbewerber würden dann auf die Impfmöglichkeiten hingewiesen. Diese folgten den Empfehlungen der Ständigen Impfkommission am Robert-Koch-Institut, sodass es beispielsweise um Masern, aber auch Mumps, Röteln oder Tetanus gehe. Die Kosten dafür würden von der Einrichtung übernommen. Zudem gebe es regelmäßig eine Impfsprechstunde.

Brandenburg sei damit weiter als Berlin, sagte der Ministeriumssprecher. Die Bundeshauptstadt hat sich vorgenommen, die Gesundheitsvorsorge für Flüchtlinge zu verbessern. Dafür plant das Berliner
Landesamt für Gesundheit und Soziales bis zum Sommer den Aufbau einer zentralen Impfstelle.

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