„Denkmale des Monats“ für 2014 angekündigt:

In der Uckermark gibt es in diesem Jahr keine „Denkmale des Monats“

1989 waren viele Brandenburger Innenstädte verfallen. Heute sieht es vielfach anders aus – auch ein Verdienst der Arbeitsgemeinschaft „Städte mit historischen Stadtkernen“.

Das Haus der Jugend und Kultur (HAJUKU) (rechts) in Templin war im November 2013 „Denkmal des Monats“.
Foto: Archiv Das Haus der Jugend und Kultur (HAJUKU) (rechts) in Templin war im November 2013 „Denkmal des Monats“.

In Perleberg, Wittstock, Uebigau und Dahme werden in diesem Jahr historische Gebäude als „Denkmale des Monats“ der Arbeitsgemeinschaft „Städte mit historischen Stadtkernen“ des Landes Brandenburg vorgestellt. Das gab der Bürgermeister der Stadt Altlandsberg, Arno Jaeschke, in Potsdam bekannt.

Die 1992 gegründete Arbeitsgemeinschaft umfasst mittlerweile 31 Brandenburger Städte, deren Innenstadt im Krieg nur wenig oder nicht zerstört wurde. Die regelmäßig präsentierten Denkmale des Monats sind nach Angaben Jaeschkes ein „bewährtes und erfolgreiches“ Instrument, um für die historischen Stadtkerne zu werben.

Die Uckermark, wo die Städte Templin und Angermünde Mitglieder der Arbeitsgemeinschaft sind, ist in diesem Jahr dagegen nicht in der Liste der „Denkmale des Monats“ vertreten. Nur im Dezember blickt die Arbeitsgemeinschaft in den Nordosten, wenn in Bad Freienwalde im Oderbruch ein Gebäudeensemble ausgezeichnet wird. Zuletzt wurde in der Uckermark im November 2013 das Haus der Jugend und Kunst (HAJUKU) in Templin als „Denkmal des Monats“ ausgezeichnet.

Brandenburgs Infrastrukturminister Jörg Vogelsänger (SPD) nannte die Rettung der historischen Bausubstanz in Brandenburgs Stadtkernen eine „Erfolgsgeschichte“. Die Innenstädte seien wieder beliebt als Standorte zum Leben, Wohnen und Arbeiten. Investoren und Einwohner würden die Denkmäler mit Leben erfüllen. In den Jahren 1991 bis 2013 wurden im Programm „Städtebaulicher Denkmalschutz“ Landes- und Bundesmittel in Höhe von insgesamt rund 683 Millionen Euro bewilligt.

Bis 2017 stehen einschließlich kommunaler Eigenanteile damit mehr als 845 Millionen Euro zur Verfügung. Runderneuert an den Start gehen 2014 auch die von der Arbeitsgemeinschaft betriebene Immobilienbörse „Altstadtboerse.de“. „Damit wollen wir erreichen, dass sich das Engagement der Städte auch in privatem Engagement wiederfindet“, so der Geschäftsführer der Arbeitsgemeinschaft, Hathumar Drost. Um über die Grenzen Brandenburgs hinaus zu wirken, plane die Arbeitsgemeinschaft bei der Immobilienbörse auch eine Kooperation mit einer Partnerinitiative in Nordrhein-Westfalen.

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