Maßnahmen gegen Arbeitslosigkeit:

In kleinen Schritten zurück ins Berufsleben

Mehr als 40 Prozent der Erwerbslosen in der Mark haben  seit über einem Jahr oder länger keinen Job. Das soll sich mit einem neuen Programm ändern.

Die Arbeitslosenquote ist so niedrig wie noch nie seit der Wende. Davon profitiert aber nicht jeder.
Marcus Brand Die Arbeitslosenquote ist so niedrig wie noch nie seit der Wende. Davon profitiert aber nicht jeder.

Brandenburg will Langzeitarbeitslose besser unterstützen. Dafür soll Mitte 2015 ein neues Förderprogramm starten, sagte Arbeitsministerin Diana Golze (Linke) am Mittwoch. Die betroffenen Menschen sollten in kleinen Schritten intensiv auf eine Beschäftigung vorbereitet werden. Das Programm wende sich vor allem an Erwerbslose mit Kindern und Langzeitarbeitslose, die beispielsweise keine Ausbildung hätten oder schon viele Jahre aus dem Job raus seien.

In Brandenburg sind laut Arbeitsmarktbericht 2013/2014 mehr als 50  000  Menschen seit mehr als einem Jahr und länger arbeitslos. Das sind 40 Prozent aller Arbeitslosen im Land. Mit dem Programm sollen Betroffene individuell betreut werden. Dafür sollen landesweit Sozialpädagogen eingestellt werden. Sie sollen herausfinden, welche Maßnahmen nötig sind für die Rückkehr ins Arbeitsleben und Ansprechpartner für den künftigen Chef sein, hieß es. Bis 2020 will das Land insgesamt mehr als 72 Millionen Euro von EU, Bund und Land investieren, um Arbeitslosigkeit und Armut abzubauen. Ein Großteil des Geldes soll in das neue Förderprogramm fließen.

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