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In Stolpe nach Spur wegen toten Säuglings gesucht

Das kleine Mädchen war am Silvestertag tot in die Babyklappe des Krankenhauses in Berlin-Neukölln gelegt worden.

Der tote Säugling war in der Nacht zu Silvester in der Babyklappe gefunden worden.
Jörg Carstensen Der tote Säugling war in der Nacht zu Silvester in der Babyklappe gefunden worden.

Im Fall des toten Säuglings aus der Babyklappe in Berlin-Neukölln hat sich eine Spur nach Brandenburg zerschlagen. Am Donnerstag gab es einen Einsatz mit Spürhunden an der Raststätte Stolpe der Autobahn A 111, sagte eine Sprecherin der Berliner Polizei. Für den Einsatz musste demnach die Autobahn in Fahrtrichtung Oranienburg/Hamburg kurz gesperrt werden. Eine heiße Spur sei bei dem Einsatz allerdings nicht entdeckt worden, sagte die Polizeisprecherin.

Das neugeborene Baby war zu Silvester tot in der Babyklappe des Krankenhauses Neukölln in der Rudower Straße entdeckt worden. Die Obduktion ergab, dass das 56 Zentimeter große Mädchen voll entwickelt und lebensfähig war. Es war nicht fachgerecht abgenabelt worden und wog etwa 3400 Gramm.