Reformen im Strafvollzug angestrebt:

Justizminister für Rentenansprüche bei Arbeit im Gefängnis

Brandenburg ist in diesem Jahr Ausrichter der Justizministerkonferenz. Stefan Ludwig (Linke) geht als Vertreter der Landesregierung mit einer Reihe von Forderungen in die Diskussion.

Stefan Ludwig (Die Linke) ist erst seit Ende April Justizminister in Brandenburg.
Ralf Hirschberger Stefan Ludwig (Die Linke) ist erst seit Ende April Justizminister in Brandenburg.

Eine Diskussion über die Abschaffung der Ersatzfreiheitsstrafen und eine Rente für Arbeit im Gefängnis sind für Brandenburgs Justizminister Stefan Ludwig (Linke) Schwerpunkte der Konferenz mit seinen Länderkollegen. Ludwig führt in diesem Jahr den Vorsitz der Justizministerkonferenz, die von Mittwoch an in Nauen (Havelland) tagt. „In Zukunft muss auch im Gefängnis gelten: „Wer arbeitet, hat Anspruch auf Lohn und Rentenleistung“, sagte der 49-Jährige am Montag in Potsdam.

Ludwig will sich zudem dafür einsetzen, dass das aus der Nazi-Zeit stammende Tatbestandsmerkmal „schädliche Neigungen“ aus dem Jugendgerichtsgesetz gestrichen wird.

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