Was hüpft denn da herum?:

Känguru hält ganzen Ort in Atem

Ein Anruf bei der Polizei: „Hier hüpft ein Känguru herum.“ In Frankenförde war tatsächlich ein solcher Exot unterwegs. Er wurde zwar gefangen, doch das war ziemlich kniffelig.

Gut neun Stunden wurde nach dem Tier gesucht. Letztlich konnte es betäubt werden.
Polizei Gut neun Stunden wurde nach dem Tier gesucht. Letztlich konnte es betäubt werden.

In Brandenburg sind diese Tier zwar Exoten, doch am Montag wurden Polizisten aus Luckenwalde so nach Frankenförde (Landkreis Teltow-Fläming) gerufen. Eine Einwohnerin hatte ein Känguru um kurz nach 6 Uhr am Dorfrand entdeckt und beobachtet, das die dort lebenden Tiere verunsichert waren.

Als die Polizisten jedoch in Frankenförde eintrafen, war das exotische Tier bereits in einem Maisfeld verschwunden, hieß es am Dienstag. Also wurde eine große Suche gestartet: Ordnungsamt, Jagdbehörde und Veterinäramt halfen den Polizisten. Gegen 10.52 Uhr, so die Polizei, sah ein weiterer Einwohner das Känguru in der Nähe einer Rinderkoppel herumspringen.

Mit Pfeilen betäubt

Nun wurde versucht, das ungefähr einen Meter große Tier zu fangen. Jetzt beteiligten sich auch die Einwohner in Frankenförde. Gegen 15.30 Uhr gelang es, das Känguru mit Betäubungspfeilen in den Schlaf zu versetzen, berichtete die Polizei. Es wurde bei einer Pflegefamilie untergebracht. Woher das Beuteltier allerdings stammt, ist unklar.

Ein Känguru sorgte Anfang des Jahres bereits für Schlagzeilen, nachdem es im November 2014 in Werder/Havel ausgebüxt und wochenlang immer wieder bei Einfangversuchen entkommen war. Es wurde letztlich leider tot aufgefunden.

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