15 bis 20 Prozent Zuwachs gegenüber 2013:

Kahnfährleute schippern mehr Gäste als im Vorjahr

Oft ist eine Bootsfahrt über die Spree für Touristen ein Klassiker. Trotzdem läuft das Geschäft nicht von allein.

Ein Ausflug in den Spreewald kann auch im November noch lohnend sein.
Patrick Pleul Ein Ausflug in den Spreewald kann auch im November noch lohnend sein.

Mehr Kahngäste im Spreewald: Für die Kahnfährleute ist die diesjährige Hauptsaison erfolgreicher verlaufen als im Vorjahr. „Wir hatten ein Plus zwischen 15 und 20 Prozent“, sagte der Vorstandsvorsitzende der Kahnfährgenossenschaft Lübbenau, Steffen Franke. An den Anlegestellen in der Spreewald-Stadt seien etwa 400 000 Gäste eingestiegen. Auch der stellvertretende Hafenmeister am Spreehafen Burg, Thomas Petsching, sprach von gestiegener Nachfrage. Allein am Spreehafen seien es gut 40 000 gewesen.

Grund für die schlechtere Bilanz 2013 war den Angaben zufolge ein sehr langer Winter. Zudem waren im Juni 2013 für eine Woche lang die Fließe wegen Hochwassergefahr gesperrt worden. Das sei dieses Jahr anders gewesen, sodass sich der Saisonverlauf auf dem Niveau der Jahre vor 2013 bewege, sagten beide. Franke sieht im Rückblick eine verstärkte Nachfrage bei Angeboten wie Lichternächten. Die Kahn-Hauptsaison dauert von Ende März bis Anfang November. Danach bieten die Kahnfährleute zwar weiter Touren an, aber in deutlich verminderter Zahl.

Petsching erhofft sich auch in der Nebensaison noch viele Gäste. Ihm zufolge wollen immer mehr Firmen ihre Weihnachtsfeier mit einer Kahnfahrt verknüpfen. „Es gibt schon viele Voranmeldungen“, sagte er. „Und das Wetter ist derzeit günstig, wichtig ist: bloß kein Regen.“

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