Eichenprozessionsspinner:

Kampf gegen giftige Raupen beginnt

Der Schwerpunkt der Maßnahmen gegen den Schädling liegt in den Wäldern der westlichen Landkreise.

Die Bekämpfung mit Insektiziden erfolgt aus der Luft.
Bernd Settnik Die Bekämpfung mit Insektiziden erfolgt aus der Luft.

Er frisst Baumkronen kahl und löst beim Menschen allergische Reaktionen aus: Der Eichenprozessionsspinner hat sich in den vergangenen Jahren vor allem im Westen Brandenburgs ausgebreitet. Gezielte Bekämpfung aus der Luft soll den Schädling zurückdrängen. Am Montag startete die diesjährige Aktion. Von Hubschraubern aus wurden Insektizide über Wäldern von Nuthe-Urstromtal bei Potsdam versprüht. Maßnahmen seien für rund 460 Hektar Wald in Teltow-Fläming, Havelland, Ostprignitz-Ruppin und Prignitz geplant, teilte das Agrarministerium Brandenburg mit.

Die Einsätze mit dem Insektizid Dipel ES sind laut Ministerium bei geeigneter Witterung nach einer Woche abgeschlossen, bei Regen oder Wind müsse abgebrochen werden. Zu Gewässern und Siedlungen werde aus Sicherheitsgründen Abstand gehalten. In dicht bewohnten Gebieten werden die meist auf Eichen sitzenden Raupen und Nester abgesaugt.

Die Raupen schädigen nicht nur Bäume. Sie rufen mit ihren Brennhaaren auch Reizungen von Augen, Haut und Atemwegen hervor. Die Beschwerden können von Juckreiz mit Ekzemen bis zu Fieber und Schwindel reichen.

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