Ernte läuft bis November:

Karpfenfischerei läuft auf Hochtouren

Vor allem zu Silvester kommt der große Speisefisch in vielen Haushalten auf den Tisch. Das Einfangen der Tiere hat allerdings schon begonnen.

Die Arbeit in Peitz beginnt schon in den frühen Morgenstunden.
Patrick Pleul Die Arbeit in Peitz beginnt schon in den frühen Morgenstunden.

Netze auswerfen im Akkord: Die Karpfenernte in Peitz (Spree-Neiße) läuft auf Hochtouren – erwartet wird diesmal ein ähnlich gutes Jahr wie 2013. „Wir rechnen etwa mit 550 Tonnen Speisekarpfen“, sagte der Geschäftsführer der Teichgut Peitz GmbH, Gerd Michaelis.

Die Prognosen decken sich mit denen des Landesfischereiverbands. Laut Michaelis waren sie Anfang des Jahres noch schlechter. „Weil es sehr kalt war, konnten die Karpfen nicht schnell genug wachsen.“ Allerdings spielte das warme Sommerwetter den Teichwirten wieder zu.

Im vergangenen Jahr gab es insgesamt 900 Tonnen Karpfen

Dem Verband zufolge bewirtschaften in Brandenburg rund 30 Betriebe knapp
4000 Hektar Teichflächen, 2013 wurden knapp 900 Tonnen Speisekarpfen abgefischt. Auf die Teichgut Peitz GmbH entfallen nach eigenen Angaben allein 100 Teiche mit circa 1500 Hektar.

Die Karpfenernte startete im September und dauert bis Mitte November. Am Montag wurde laut dem Unternehmen damit begonnen, den ersten großen Peitzer Teich mit 170 Hektar Größe abzufischen. Die ausgewachsenen Karpfen wiegen demnach etwa zwei Kilogramm.

Zuvor waren die sogenannten Satzfische, also nicht ausgewachsene Karpfen, in kleineren Teichen gefischt worden. „Wir haben sie in Winterteiche gebracht, die tiefer sind und auch über Frostperioden genug Sauerstoff bieten“, sagte Michaelis.

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