Auszeichnung des Landes:

Katja Ebstein erhält den Verdienstorden

Die Schlagersängerin wurde für das Engagement ihrer Stiftung geehrt, die Kindern aus sozial Schwachen Familien Zukunftschancen bietet. Insgesamt wurde der Orden am Montag zwölf Mal vergeben.

Katja Ebstein bei der Verleihung in der Staatskanzlei in Potsdam.
Ralf Hirschberger Katja Ebstein bei der Verleihung in der Staatskanzlei in Potsdam.

Ministerpräsident Dietmar Woidke (SPD) hat Katja Ebstein mit dem Verdienstorden des Landes ausgezeichnet. Die 70-Jährige setze sich mit ihrer in Brandenburg ansässigen „Katja Ebstein Stiftung“ für die Zukunftschancen von Kindern und Jugendlichen aus sozial schwachen Familien ein, hieß es bei der Preisverleihung am Montag. 2008 hatte die Schlagersängerin das Bundesverdienstkreuz erhalten.

Unter den elf Geehrten waren am Montag auch Altbischof Wolfgang Huber und die ehemalige Präsidentin der Europa-Universität Viadrina in Frankfurt (Oder), Gesine Schwan. Huber habe einen wichtigen Beitrag zum Zusammenwachsen der Kirchenkreise in Berlin und Brandenburg geleistet, teilte die Staatskanzlei mit. Sein Vorsitz im Kuratorium Stiftung Garnisonkirche sei nur ein Beispiel seines gesellschaftlichen Engagements.

Schwan wurde ausgezeichnet, weil sie die 1991 gegründete Universität geprägt und den Wissenschaftsaustausch vorangetrieben habe. Der Verdienstorden ist die höchste Auszeichnung des Landes und wird seit 2005 verliehen. Geehrt wurden seitdem unter anderen der frühere Profiboxer Henry Maske und der Filmemacher Andreas Dresen.

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