Bericht der Landesforst:

Keine Entwarnung im Kampf gegen Eichenprozessionsspinner

Hunderttausende Euro kostete in diesem Jahr der Kampf gegen das Schadinsekt. Und er wird auch im nächsten Jahr weitergehen.

Die Brennhaare der Raupen können allergische Reaktionen und gesundheitliche Schäden verursachen.
Patrick Pleul Die Brennhaare der Raupen können allergische Reaktionen und gesundheitliche Schäden verursachen.

Trotz intensiver Maßnahmen gegen den Eichenprozessionsspinner in Brandenburgs Wäldern gibt es noch keine Entwarnung. Das Schadinsekt profitiere vom Klimawandel, der trockenen und warmen Witterung, teilte der Landesbetrieb Forst am Dienstag mit.

Schwerpunktgebiete seien auch im kommenden Jahr die Landkreise Prignitz, Oberhavel, Havelland und Potsdam-Mittelmark. Das Insekt komme mittlerweile landesweit vor, hieß es. Die Brennhaare der Raupen können allergische Reaktionen und gesundheitliche Schäden verursachen.

In diesem Jahr kosteten die Maßnahmen rund 700 000 Euro. Etwa 1300 Hektar waren betroffen. Mit Hubschraubern wurde ein Biozid versprüht. Zudem wurden Straßen und Autobahnen auf 315 Kilometern und 6500 Bäume vom Boden aus mit Sprühkanonen behandelt.

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