Aussicht auf Tarifgespräche:

Keine Warnstreiks mehr bei der Volkssolidarität

Eltern, deren Kinder eine Kita des Sozialverbandes in der Uckermark besuchen, können aufatmen: Zumindest bis Mai gibt es keine streikbedingten Einschränkungen mehr.

Bei der Volkssolidarität gab es seit Februar mehrere Streiks.
Matthias Bruck Bei der Volkssolidarität gab es seit Februar mehrere Streiks.

Nach den Warnstreiks in den Kita- und Sozialeinrichtungen der Volkssolidarität in der Uckermark am Donnerstag wird es vorerst keine weiteren Arbeitsniederlegungen mehr geben. Das erklärte Janine Balder von der Dienstleistungsgewerkschaft ver.di dem Uckermark Kurier am Freitag auf Anfrage. Grund dafür ist die grundsätzliche Bereitschaft des Landesverbands der Volkssolidariät, mit der Gewerkschaft über einen Tarifvertrag zu sprechen, der dann für ganz Brandenburg gilt. Die ursprünglichen Forderungen der organisierten Beschäftigten in der Uckermark, Tarifgespräche allein für den Kreis zu führen, sind damit endgültig vom Tisch.

Die erste Gesprächsrunde ist für den 4. Mai angesetzt. Die Landesgeschäftsführerin der Volkssolidarität, Roswitha Orban, rückte damit nach Angaben von Balder von ihrer Forderung ab, grundsätzlich nur im Verbund mit dem Paritätischen Wohlfahrtsverband Tarifgespräche zu führen. Orban selbst war am Freitag allerdings nicht für eine Stellungnahme erreichbar.

Landesgeschäftsführerin Orban hatte den Beschäftigten bisher schon angeboten, ihnen bei der Arbeitsvertragsrichtlinie entgegenzukommen, solange es noch keinen Tarifvertrag gibt. Die Beschäftigen fordern höhere Gehälter und einen Manteltarifvertrag.

 

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