Vor Verwaltungsgericht Potsdam:

Klage gegen Schweinegroßmast in Haßleben

Ein niederländischer Unternehmer will in der Uckermark eine Anlage mit 37 000 Schweinen errichten. Das Landesumweltamt hatte Widersprüche von Umweltschützern abgelehnt.

Umweltaktivisten und Tierschützer machten ihren Widerstand vor dem Verwaltungsgericht deutlich.
Bernd Settnik Umweltaktivisten und Tierschützer machten ihren Widerstand vor dem Verwaltungsgericht deutlich.

Umweltaktivisten und Tierschützer haben am Dienstag vor dem Verwaltungsgericht Potsdam Klage gegen die geplante Schweinemastanlage in Haßleben (Uckermark) eingereicht. Zuvor waren Widersprüche der Gegner vom Landesumweltamt abgelehnt worden.

Die Umweltschützer befürchten schädliche Auswirkungen auf Umwelt- und Naturschutzgebiete, etwa durch die anfallende Gülle. „Ich bin froh, dass die Sache nun vor Gericht kommt“, sagte Sybilla Keitel von der Bürgerinitiative Kontra Industrieschwein.

Ein niederländischer Unternehmer wollte zunächst eine Mastanlage für 80 000 Schweine bauen, genehmigt wurden rund 37 000 Plätze. Zu DDR-Zeiten stand dort ein Betrieb mit 150 000 Tieren.

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