Auftritte in Potsdam und Umgebung:

Klinikclowns unterhalten Menschen, die nicht viel zu lachen haben

Wer im Krankenhaus liegt, hat meist wenig Grund zur Freude. Doch gerade diese Menschen aufzumuntern ist das Anliegen eines kleinen Potsdamer Vereins.

Die Klinikclowns Vitamine (links) und Charlotte treten auch in Seniorenheimen auf.
Bernd Settnik Die Klinikclowns Vitamine (links) und Charlotte treten auch in Seniorenheimen auf.

Ihr Auftrittsort sind nicht Zirkusmanegen, sondern Krankenhäuser, Hospize oder auch Pflegeheime: Die Potsdamer Klinikclowns besuchen in Brandenburg regelmäßig junge und alte Menschen, die Aufmunterung nötig haben. „In den Besuchen geht es darum den Menschen mit Musik, Poesie, Witz und Spiel zu begegnen“, schilderte Vereinssprecherin Nicola Streifler. Insgesamt acht Clowns im Alter von Mitte 20 bis
Mitte 50 sind unterwegs.

Dabei besuchen sie regelmäßig sieben Einrichtungen. Dazu gehören eine neurologische Rehaklinik für Kinder und Jugendliche sowie das Städtische Klinikum in Brandenburg/Havel ebenso wie zwei Seniorenheime in Werder (Potsdam-Mittelmark) oder eine Station für Palliativmedizin. Den Verein Potsdamer Klinikclowns gibt es bereits seit dem Jahr 2012. Streifler selbst besucht schon mehrere Jahre als Clown kranke und pflegebedürftige Menschen. Der Verein ist auf Spenden angewiesen. „Die Einrichtungen sollten unsere Besuche als ein Geschenk empfinden dürfen“, sagte die Sprecherin.

Die Idee, Clowns in die Krankenhäuser zu bringen, kam vor etwa 15 Jahren nach Deutschland. Nach Angaben der Stiftung „Humor hilft heilen“ sind im gesamten Bundesgebiet inzwischen rund 300 professionelle Komiker in Kliniken, Hospizen und Pflegeheimen aktiv.

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