Nach Vorfall im Sommer:

Kopfschuss aus Polizeiwaffe noch lange nicht aufgeklärt

Die Verteidigung des Polizisten, gegen den ermittelt wird, erhält Akteneinsicht.

An der Dienstwaffe waren keine Mängel entdeckt worden.
Kay Nietfeld An der Dienstwaffe waren keine Mängel entdeckt worden.

Rund drei Monate nach dem Kopfschuss eines Polizisten auf einen 37-Jährigen in Cottbus erhält die Verteidigung Einsicht in die Ermittlungsakten. „Die Akten werden in den kommenden Tagen übersandt“, sagte Oberstaatsanwalt Gernot Bantleon.

Die Staatsanwaltschaft Cottbus ermittelt gegen den Polizisten wegen fahrlässiger Körperverletzung im Amt. Er hatte im August auf den per Haftbefehl gesuchten Mann bei dessen Festnahme geschossen. Zuvor hatten die Beamten einen Wagen gestoppt, in dem der 37-Jährige auf dem Beifahrersitz saß.

Bei der Überprüfung der Dienstwaffe waren laut Staatsanwaltschaft keine Mängel entdeckt worden, die einen versehentlichen Schuss hätten erklären können.

Nordkurier: Samsung Galaxy Tablet ohne Anzahlung