Suche nach Laichgewässern:

Krötenwanderung beginnt

Naturschützer appellieren an Autofahrer, in Wanderungsgebieten besonders vorsichtig und langsam zu fahren.

Frösche, Lurche und Kröten nehmen auf ihrem Weg zu Laichgebieten keine Rücksicht auf Straßen.
Patrick Pleul Frösche, Lurche und Kröten nehmen auf ihrem Weg zu Laichgebieten keine Rücksicht auf Straßen.

Nach den ersten milderen Frühlingsnächten hat in Brandenburg die Krötenwanderung begonnen. In der Nähe von Feuchtgebieten überquerten Kröten, Frösche und Molche auf der Suche nach Laichgewässern nun in großer Zahl Straßen und Wege, berichtet Katrin Koch, Referentin des Naturschutzbundes Deutschland (NABU). Die Naturschützer bitten Autofahrer in Krötenwander-Gebieten in den kommenden Wochen besonders vorsichtig und langsam zu fahren. Denn Krötentunnel gibt es noch längst nicht überall.

Noch hat das wasserreiche Brandenburg mit 15 Amphibienarten bundesweit einen guten Stand, sagt Norbert Schneeweiss, Experte der Naturschutzstation Rhinluch bei Kremmen. Der Straßenverkehr, intensive Landwirtschaft und weniger Lebensraum, zum Beispiel durch Autobahnausbau, machten den Tieren das Leben aber nicht leicht.

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