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Künftig sollen mehr Bürger Streife laufen

Wachsame Brandenburger sollen der Polizei beim Kampf gegen Kriminalität helfen. Doch zuletzt engagierten sich zu wenig Leute.

Brandenburgs Innenminister Karl-Heinz Schröter (SPD).
Bernd Settnik Brandenburgs Innenminister Karl-Heinz Schröter (SPD).

Im Kampf gegen die Kriminalität will Brandenburgs Innenminister Karl-Heinz Schröter (SPD) stärker als bisher auf die Sicherheitspartnerschaften in den Kommunen setzen. „Es ist mein ausdrücklicher Wunsch, dass wir wieder deutlich mehr Sicherheitspartnerschaften bekommen“, sagte er bei der Auszeichnung langjähriger Sicherheitspartner am Montagabend in Potsdam.

Bei den Sicherheitspartnern handelt es sich um Ehrenamtliche, die in ihrer Freizeit etwa durch Kleingartenkolonien oder Einfamilienhaussiedlungen gehen und verdächtige Beobachtungen der Polizei melden. Sie haben jedoch keinerlei Sonderrechte und dürfen beispielsweise keine Ausweiskontrollen durchführen. Ende 2014 gab es im gesamten Land 74 Sicherheitspartnerschaften mit 446 ehrenamtlich tätigen Sicherheitspartnern.

Im Jahre 2003 waren es in Brandenburg noch 114 Partnerschaften und 880 Aktive. „Ein Grund für den Rückgang könnte sein, dass die Arbeit der Sicherheitspartner in den vergangenen Jahren nicht immer so gewürdigt wurde, wie es Ihnen gebührt“, sagte Schröter. Sicherheitspartner hätten eine ähnliche Wertschätzung wie Mitglieder der Freiwilligen Feuerwehren verdient, so der Minister.