Neu im Programm:

Künstler geben Konzerte in Privatgärten

Bei den Musikfestspielen von Potsdam-Sanssouci erhalten Klassikfans auch Zugang zu den Grundstücken Prominenter.

Im Mittelpunkt der Auftritte steht klassische Musik.
Jens Kalaene Im Mittelpunkt der Auftritte steht klassische Musik.

Die Musikfestspiele von Potsdam-Sanssouci machen in diesem Jahr erstmalig einen Ausflug in Privatgärten der Landeshauptstadt. Für Konzerte unter dem Motto „Gartenmusiken“ öffnen am 13. Juni einige Potsdamer exklusiv ihre Gärten für Interessierte, sagte der künstlerische Koordinator der Musikfestspiele, Jelle Dierickx, am Freitag in Berlin. „Es wird ein einmaliges Ereignis für die Besucher“, sagte er. Zutritt in ihr Pflanzen-Refugium gewährt nach seinen Angaben unter anderem die Familie des Designers Wolfgang Joop. Auch ein Garten mit dem Nachbau von Goethes Gartenhaus lädt zum Musikgenuss unter freiem Himmel. Für die einzelnen Veranstaltungen gibt es zwischen 50 und 100 Karten.

Die Musikfestspiele laufen in diesem Jahr vom 12. bis 28. Juni. Auf dem Programm stehen nach Angaben von Dierickx vier Opernproduktionen, Gartenmusiken oder ein Fahrradkonzert, bei dem von einem zum anderen Konzertort geradelt wird. Unter dem Motto „Ein Tag mit Lenné“ wird der Gartenschöpfer am 27. Juni musikalisch gewürdigt. Beim Festival „Im Namen der Rose“ am 19. und 20. Juni geht es um die Königin der Blumen.

Im Vorjahr kamen rund 13 200 Besucher zu den Musikfestspielen.

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