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Land fördert Digitalisierung

Die Umstellung auf digitale Produktionsabläufe ist für kleine und mittlere Unternehmen viel schwieriger als für große.

Ministerpräsident Dietmar Woidke (Mitte) war beim Kongress zur Industrie 4.0 beim Hasso-Plattner-Institut in Potsdam zu Gast.
Ralf Hirschberger Ministerpräsident Dietmar Woidke (Mitte) war beim Kongress zur Industrie 4.0 beim Hasso-Plattner-Institut in Potsdam zu Gast.

Das Land Brandenburg will kleine und mittlere Firmen beim Übergang zu digitalen Produktionsabläufen, der sogenannten Industrie 4.0, stärker unterstützen. „Wir haben viele kleine und mittlere Unternehmen, die wir mit auf diese wichtige Reise nehmen müssen“, sagte Ministerpräsident Dietmar Woidke (SPD) am Donnerstag bei der Industrie 4.0-Konferenz des Hasso-Plattner-Instituts (HPI) in Potsdam. „Großen Unternehmen fällt es oft leichter, bei der Digitalisierung der Arbeitsabläufe Schritt zu halten und eine Vorreiterrolle einzunehmen“, fügte der märkische Regierungschef hinzu.

Das Innovationszen-trum Moderne Industrie Brandenburg (IMI) an der Brandenburgischen Technischen Universität Cottbus-Senftenberg solle eine „Stütze für unsere Unternehmerschaft“ sein, forderte der SPD-Politiker. „Zum anderen soll es aber auch dabei helfen, aus Ideen Projekte zu entwickeln, vorhandene Netzwerke zu nutzen und Fördermöglichkeiten aufzuzeigen.“

Die Umstellung auf digitale Produktionsabläufe ist für die Unternehmen vor allem deshalb eine große Herausforderung, weil sie mit hohen Investitionen verbunden ist.