Bis zu 3000 Euro Zuschuss:

Land fördert Hunde zum Schutz vor Wölfen

Seitdem sich der Wolf wieder angesiedelt hat, fürchten sich Halter von Schafen oder Ziegen vor den Raubtieren. Doch nicht jeder Schäfer kann sich ausreichend lebendige Leibwächter für seine Nutztiere leisten.

Pyrenäenberghunde sind sehr gut dazu geeignet, Schafsherden vor Raubtieren zu bewahren.
             
Britta Pedersen Pyrenäenberghunde sind sehr gut dazu geeignet, Schafsherden vor Raubtieren zu bewahren.  

Landwirte, die sich mit einem Herdenschutzhund gegen Wölfe wappnen, bekommen in Zukunft Geld vom Land. Agrarminister Jörg Vogelsänger (SPD) und die Arbeitsgemeinschaft (AG) Herdenschutzhunde haben am Montag in Altlandsberg (Märkisch-Oderland) dazu eine Rahmenvereinbarung unterzeichnet. Demnach können geeignete Hunderassen gefördert werden, die nach den Richtlinien der AG gezüchtet, ausgebildet und geprüft wurden. Der Kauf eines jungen Herdenschutzhundes kann mit einer Summe von bis zu 1000 Euro unterstützt werden, der eines ausgebildeten, zweijährigen Tieres mit bis zu 3000 Euro.

„Das ist nahezu eine 100-Prozent-Förderung“, erklärte Vogelsänger. Das Land greife zu der Maßnahme, weil die wirtschaftliche Situation der Schafshalter angespannt sei. Das Durchschnittseinkommen liege bei nur 15 000 Euro pro Jahr.

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