Giftige Pflanze:

Landesamt warnt vor Kreuzkräutern

Sowohl das Frühlingskreuzkraut als auch das Jakobskreuzkraut können mit ihren Giftstoffen die Leber schädigen und Krebs erregen.

Vor allem Kontakt mit den gelben Blüten sollten Menschen meiden.
AK Kreuzkraut Vor allem Kontakt mit den gelben Blüten sollten Menschen meiden.

Die Behörden in Brandenburg haben vor Kontakt mit den gelben Blüten des giftigen Frühlingskreuzkrauts gewarnt. Vor allem an Straßenrändern schieße das Kraut aktuell in die Höhe, teilte das Landesamt für Landwirtschaft beim Umweltministerium am Dienstag in Potsdam mit.

Auf den Wiesen und Weiden im Land bereitet derweil das Jakobskreuzkraut Landwirten Sorgen. Auch diese Pflanze ist den Angaben zufolge hochgiftig. Sie enthalte Pyrrolizidinalkaloide, die die Leber schädigen und Krebs erregen könnten. Die Blüten dieser Pflanzen weisen laut Landesamt den höchsten Giftanteil auf. Weidetiere können sich vergiften und an Seneciose erkranken. Dabei werden die aufgenommenen Alkaloide nicht ausgeschieden, sondern lagern sich als sogenannte Akkumulationsgifte im Körper an.

Daher gilt insbesondere für Bauern, ihre Weideflächen streng zu kontrollieren und das Wachstum der Giftpflanzen zu verhindern.