Erste Direktwahl in der Region:

Landrat für Oberhavel gesucht

Die Neuwahl ist nötig, weil der frühere Amtsinhaber Karl-Heinz Schröter (SPD) nun Innenminister ist.

Karl-Heinz Schröter war zuletzt Landrat.
Bernd Settnik Karl-Heinz Schröter war zuletzt Landrat.

Mit dem Wechsel des langjährigen Landrats von Oberhavel, Karl-Heinz Schröter (SPD), ins Innenministerium ist ein Nachfolger nötig. An diesem Sonntag soll er gewählt werden. Es ist die erste Direktwahl eines Landrates in der Region überhaupt. Rund 175 400 Menschen sind berechtigt, ihre Stimme abzugeben. Zur Wahl stehen fünf Kandidaten von SPD, CDU, Linken und den Grünen. Auch die eurokritische Alternative für Deutschland (AfD) stellt einen Anwärter. Wahlleiter Rudi Mießner geht davon aus, dass es zu einer Stichwahl kommen wird. Diese wäre zwei Wochen später am 8. März.

Die Hürden für einen Wahlsieg sind hoch: Ein Kandidat muss mehr als die Hälfte der abgegebenen Stimmen erhalten haben. Diese Stimmen müssen von mindestens 15 Prozent der Wahlberechtigten kommen. Laut Wahlleiter wären dies mehr als 26 300 Stimmen. Nach Angaben von Mießner haben mehr als 11 500 Menschen eine Briefwahl beantragt. Knapp 10 000 Stimmzettel seien bislang eingegangen. Dies sei eine geringere Beteiligung als bei den jüngsten Landtags- oder Kreistagswahlen.

Für die SPD tritt der Oberhaveler Beigeordnete für Bildung und Finanzen, Ludger Weskamp an. Diplom-Verwaltungswirt Matthias Rink ist der Kandidat der CDU. Die Linke schickt Sebastian Kullack ins Rennen, der ebenfalls Diplom-Verwaltungswirt ist, die Grünen den Referenten Thomas von Gizycki. Kandidat der AfD ist der Arzt Dietmar Buchberger.

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