Appell an schwedische Regierungsparteien:

Lausitzer Politiker drängen auf Braunkohle-Ausstieg

Jahrelang standen die Zeichen auf eine langfristige Braunkohleverstromung. Nun aber zeichnen sich Veränderungen ab.

Der Kohletagebau hat viele Gegner.
Patrick Pleul Der Kohletagebau hat viele Gegner.

Lausitzer Kommunalpolitiker sehen den Energiekonzern Vattenfall bei den erneuerbaren Energien in der Pflicht. Das Unternehmen dürfe die Region nicht verlassen und müsse für ein planvolles Ende der Braunkohleverstromung sorgen, betonten die Kommunalpolitiker. In einem Brief wandten sie sich an alle Parteien in der schwedischen Regierung, den Ausstieg aus der Braunkohleverstromung bei Vattenfall voranzutreiben. Hintergrund ist die Ankündigung der neuen rot-grünen Regierung in Stockholm, die Braunkohlepläne von Vattenfall stoppen zu wollen.

Nach den bereits genehmigten Tagebauen müsse Schluss sein, wird in dem Schreiben betont. Auf weitere Abbaugebiete wie Welzow-Süd II, Nochten II und Jänschwalde-Nord müsse verzichtet werden. Unterschrieben wurde der Brief unter anderem von Lokalpolitikern aus Guben sowie aus Gemeinden wie Schenkendöbern, Wiesengrund oder Nebelschütz.

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