Dienstwagen-Affäre:

Linke stellt sich hinter Minister Markov

Der Justizminister ist wegen der privaten Nutzung eines Transporters des Landesfuhrparks umstritten.

Der Landeschef der Linken, Christian Görke (links), und Justizminister Helmuth Markov (Linke)
Ralf Hirschberger Der Landeschef der Linken, Christian Görke (links), und Justizminister Helmuth Markov (Linke)

In der Dienstwagen-Affäre um Brandenburgs Justizminister Helmuth Markov (Linke) hat sich seine Partei hinter den Politiker gestellt. Der Landesvorstand der Linken erklärte sich am Freitagabend „solidarisch“ mit ihm. „Helmuth Markov hat einen hohen moralischen Anspruch an sich selbst. Der Vorwurf, dass er sein Amt als damaliger Finanzminister zur persönlichen Vorteilsnahme nutzen wollte, ist haltlos“, heißt es in einer Mitteilung.

Markov wird vorgeworfen, in seiner Zeit als Finanzminister im Sommer 2010 unrechtmäßig einen Transporter des Landesfuhrparks privat genutzt zu haben, um sein Motorrad in die Werkstatt zu bringen. Der heutige Justizminister beharrt darauf, dass dies nach geltenden Vorschriften legitim gewesen sei. „Die Linke wird nicht zulassen, dass Menschen, die sich so wie Helmuth Markov um das Land Brandenburg und seine Menschen verdient gemacht haben, desavouiert werden“, hieß es in der Erklärung seiner Partei weiter.

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