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Linke sucht Spitzenkandidatin für Bundestagswahl

Die märkische Linkspartei steht zurzeit in Umfragen nicht gut da. Umso wichtiger ist es, wer sie in die Wahlen auf Bundesebene führt.

Sozialministerin Diana Golze steht nicht zur Verfügung.
Ralf Hirschberger Sozialministerin Diana Golze steht nicht zur Verfügung.

Mehr als ein Jahr vor der nächsten Bundestagswahl geht die Brandenburger Linke auf die Suche nach einer geeigneten Spitzenkandidatin. „Klar ist, dass es eine Frau sein wird. Aber erst im November wird diese Frage bei uns abschließend geklärt“, sagte Landeschef Christian Görke am Sonnabend auf Anfrage.

Da Sozialministerin Diana Golze und die Chefin der Rosa-Luxemburg-Stiftung, Dagmar Enkelmann, nicht mehr zur Verfügung stehen, wird einem Bericht des „Neuen Deutschland“ (Sonnabend) zufolge die Kyritzer Bundestagsabgeordnete Kirsten Tackmann als aussichtsreiche Kandidatin gehandelt. „Wir haben viele gute Kandidatinnen. Zu diesem Kreis zählt auch Kirsten Tackmann“, betonte der Parteichef.

Tackmann selbst habe für sich bislang nur entschieden, dass sie erneut als Direktkandidatin in ihrem Wahlkreis in Nordbrandenburg antreten will, hieß es in dem Bericht.

Klarer hat sich laut Zeitung hingegen der ehemalige Brandenburger Linkenchef Thomas Nord positioniert. Er will sich demnach in Ostbrandenburg um ein Direktmandat bewerben und zusätzlich für Listenplatz 2 kandidieren. Da Demoskopen die Linke in Brandenburg aktuell bei 16 Prozent sehen, wird ein Gedränge um nachfolgende Listenplätze erwartet.