Ostdeutsche Meisterschaft:

Männerballette messen sich im Wettbewerb

Wenn 18 Herrenteams in verrückten Kostümen das Tanzbein schwingen, gibt es auch einiges zu lachen.

Das Männerballett Finsterwalde tritt als Titelverteidiger bei den Ostdeutschen Meisterschaften an.
Christian Göppert Das Männerballett Finsterwalde tritt als Titelverteidiger bei den Ostdeutschen Meisterschaften an.

Unter den Baströckchen blitzt viel Haut hervor, obenrum sitzen nur zwei Kokosnussschalen: Beim Männerballett lassen die Herren die Hüften kreisen. Am Samstag findet in Brandenburg/Havel die zweite Ostdeutsche Meisterschaft der karnevalistischen Herrentanzgruppen statt.

Dabei geht es nicht nur um Klamauk im Tütü: Sportliche Hochleistung, ideenreiche Geschichten, glänzende Unterhaltung und eine abwechslungsreiche Show versprechen die Veranstalter. Antreten wollen 18 Mannschaften aus Brandenburg, Sachsen, Thüringen, Sachsen-Anhalt und Mecklenburg-Vorpommern. Nur Berlin ist nicht vertreten.

Eine Fachjury kürt die Gewinner des Turniers. Gefragt sind gute Choreografien, kreative Kostüme und viel Spaß. Als Hula-Tänzerinnen und Nonnen, Matrosen und Greise beispielsweise schwangen Männer im vorigen Jahr die Beine. Und es wurde auch gesprungen und geworfen.

„50 Prozent der Punkte gibt es für die Tanztechnik, zehn Prozent für den Humor“, erzählt Sebastian Loos, Landesvertreter des Bundesverbands Deutscher Männerballette. Loos hatte die Veranstaltung 2015 in Senftenberg ins Leben gerufen und wurde mit seinem Finsterwalder Männerballett prompt selbst Ostdeutscher Meister.

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