Edle Tropfen:

Märkischer Wein soll noch bekannter werden

Ein neuer Verein will Weine aus der Region fördern. Inzwischen kann streckenweise angeblich schon nicht mehr die Nachfrage bedient werden.

Gibt es in Brandenburg bald mehr Fläche für den Anbau von Weinreben?
Ralf Hirschberger Gibt es in Brandenburg bald mehr Fläche für den Anbau von Weinreben?

Brandenburger Winzer haben sich zu einem Verein zusammengeschlossen. „Etwa drei Viertel der Winzer im Haupt- und Nebenerwerb sowie Vereine sind dabei“, sagte der Vorsitzende Andreas Wobar aus Großräschen (Oberspreewald-Lausitz). Damit würden etwa 22 der insgesamt 30 Hektar Rebfläche erfasst. Ein Verein vertrete besser die Interessen der Winzer gegenüber dem Agrarministerium und der Europäischen Union, die die Rebrechte vergibt.

Brandenburg hat laut Wobar im Vergleich zu den großen deutschen Weinbauregionen nur wenig Fläche. „Möglicherweise kann es mehr werden.“ In Rheinhessen sind es 26 500, in der Pfalz 23 500 Hektar. In Sachsen-Anhalt werden Trauben von 666 Hektar gelesen, in Sachsen von 400 Hektar.

Märkischer Wein habe sich einen guten Ruf erobert, betonte Wobar. „Oft kann nicht die Nachfrage bedient werden.“ Von der Sonnenscheindauer sei die Region nicht benachteiligt. Da liege Brandenburg sogar besser als Rheinland-Pfalz. Allerdings fehle es an Regen.

Seit dem 12. Jahrhundert bis zum Ende des Zweiten Weltkriegs wurde in Brandenburg Wein angebaut. Heute wachsen mehr als 20 Traubensorten in der Mark.

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