Beschäftigte wehren sich:

Mahnwache für Erhalt des Bahnwerkes Eberswalde

Die Bahn will den Standort schließen und Mitarbeiter versetzen. Diese bangen um ihre Jobs und fordern endlich Gewissheit.

Das Bahnausbesserungswerk gehört noch immer zu den größten Arbeitgebern der Region.
Patrick Pleul Das Bahnausbesserungswerk gehört noch immer zu den größten Arbeitgebern der Region.

Vor einem Spitzentreffen zur Zukunft des Bahnwerks Eberswalde (Barnim) am Montagabend hoffen die rund 360 Mitarbeiter auf eine Rettung der Werkstatt. „Wir fordern seit Monaten, dass so viele Arbeitsplätze wie möglich erhalten werden“, sagte Betriebsratsvorsitzender Ulf Boehnke vor dem Treffen von Bahn-Vorstandschef Rüdiger Grube und Brandenburgs Ministerpräsident Dietmar Woidke (SPD). Vor einem Jahr hatte der Konzern die Schließung des Werkes angedroht und betont, den Beschäftigten andere Stellen im Konzern anzubieten. Hintergrund sind nach Bahn-Angaben weniger Reparaturen bei Güterwaggons.

Boehnke sagte, die Belegschaft warte seit Monaten auf einen Vorschlag, wie es mit dem Werk weitergehen könne. „Mehrere Gesprächsrunden verliefen bisher ohne Ergebnis.“ Mehr als 100 Beschäftigte wollten am Potsdamer Platz in Berlin eine Mahnwache abhalten. Ein Bahnsprecher bestätigte das Treffen, konnte aber keine näheren Angaben machen.

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