Kritik an Klimapaket:

Mehr Geld für Bahn-Nahverkehr gefordert

Die Bundesregierung hat ein Programm beschlossen, um das Klimaziel bis 2020 noch zu schaffen. Dabei soll sich der Verkehr von der Straße auf die Schiene verlagern. Nur ist das nicht so einfach.

Mehr Züge, weniger Autos: So soll der Schadstoffausstoss verringert werden.
Ralf Hirschberger Mehr Züge, weniger Autos: So soll der Schadstoffausstoss verringert werden.

Brandenburgs Ministerpräsident Dietmar Woidke (SPD) lobt das vom Bundeskabinett beschlossene Klimapaket, fordert aber: "Wenn es der Bundesregierung wirklich ernst ist mit ihren klimapolitischen Zielen, dann darf sie sich auch den berechtigten Forderungen der Bundesländer nach Aufstockung der Regionalisierungsmittel für den öffentlichen Schienenpersonennahverkehr nicht länger verschließen", sagte Woidke am Mittwoch. Zur Wahrheit gehöre es, dass der Personennahverkehr von der Straße stärker auf die Schiene gebracht werden müsse, um die Klimaschutzziele erreichen zu können, fügte er hinzu.

Das Bundeskabinett beschloss am Mittwoch ein Aktionsprogramm, um das Klimaziel von 40 Prozent weniger Treibhausgas-Emissionen bis 2020 im Vergleich zu 1990 in Deutschland noch zu schaffen. Kern des Pakets sind Einsparungen durch einen sparsameren Energieverbrauch, etwa die bessere Dämmung von Gebäuden.

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