Steigerung gegenüber dem Vorjahr:

Mehr Handys und Drogen in Gefängnissen sichergestellt

Der Besitz von Mobiltelefonen ist den Insassen von Haftanstalten verboten. Dennoch entdecken Justizbeamte bei Durchsuchungen der Zellen immer wieder Geräte.

Justizbeamte nehmen in den Haftanstalten regelmäßig Durchsuchungen vor.
Hendrik Schmidt Justizbeamte nehmen in den Haftanstalten regelmäßig Durchsuchungen vor.

In den Gefängnissen in Brandenburg werden immer öfter Handys und Drogen gefunden. 2015 stellten Beamte rund 150 Mobiltelefone sicher, knapp 40 mehr als im Jahr davor. Das gab das brandenburgische Justizministerium in Potsdam an.

Die Anzeigen wegen des Verdachts auf Verstoß gegen das Betäubungsmittelgesetz seien von rund 30 Fällen 2014 auf knapp 50 im vergangenen Jahr angestiegen. In der Regel handele es sich dabei laut Angaben um geringe Mengen THC-haltiger Substanzen wie Haschisch oder Marihuana und Amphetamine.

Insassen schleusten Mobiltelefone und Drogen über Besucher, Gefangene auf Freigang oder in Paketen und Briefen ein, hieß es. Außerdem würden die verbotenen Gegenstände über Anstaltsmauern geworfen. Die Handys und Betäubungsmittel stellten Justizbeamte bei Kontrollen von Hafträumen, Gefangenen oder Besuchern sowie der Post sicher.

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