Start in Berlin-Lichtenberg:

Mehr Regio-Züge aus Brandenburg nach Polen

Zwischen der Region Berlin-Brandenburg und dem Nachbarland verkehren mehr und mehr Regionalbahnen. Nach jahrelangem Stillstand kommt endlich Bewegung auf die Schiene. Es gibt aber auch noch viel zu tun.

Vertreter aus Deutschland und Polen, unter ihnen auch Brandenburgs Verkehrsministerin Kathrin Schneider (SPD, Zweite von rechts), waren am Freitag beim Start dabei.
Patrick Pleul Vertreter aus Deutschland und Polen, unter ihnen auch Brandenburgs Verkehrsministerin Kathrin Schneider (SPD, Zweite von rechts), waren am Freitag beim Start dabei.

Die Hauptstadtregion und Polen wachsen durch eine zusätzliche Bahnverbindung auf der Schiene weiter zusammen. Am Freitag nahm die Linie RB 91 zwischen Zielona Góra (Grünberg) und Berlin ihren Betrieb auf. Innerhalb von zwei Wochen ist dies die zweite neue Direktverbindung zwischen dem westlichen Polen und Berlin-Brandenburg. Bereits am 20. März ging die Linie Berlin-Gorzów-Krzyz
(RB 26) ans Netz.

Bislang habe das Umsteigen viele Polen und Bundesbürger vom Zugfahren abgehalten, erklärte Brandenburgs Verkehrsministerin Kathrin Schneider am Freitag. „Mit den neuen Angeboten machen wir einen wichtigen Schritt für die Menschen in der Region“, meinte die SPD-Politikerin. Berlin ist von Grünberg aus jetzt in nur zweieinhalb Stunden erreichbar.

Weitere Verbesserungen sind laut Verkehrsverbund Berlin-Brandenburg (VBB) bereits in Planung. „Künftig sollen täglich mindestens drei Fahrten auf der RB 26 zwischen Berlin und Gorzów angeboten werden“, versprach VBB-Geschäftsführerin Susanne Henckel. Allerdings passiere dies nicht sofort, denn die von der Niederbarnimer Eisenbahn (NEB) bestellten neuen Züge seien noch nicht fertig. Außerdem müssten diese von den zuständigen Behörden in Deutschland und Polen auch noch zugelassen werden, erklärte Schneider.

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