Neue Triebwagen angeschafft:

Mehr Zugverkehr nach Polen geplant

Das Eisenbahnbundesamt hat erstmals Dieseltriebwagen eines polnischen Herstellers in Deutschland zugelassen.

Das Eisenbahnunternehmen NEB hat erstmals einen polnischen Triebzug in Betrieb genommen.
Paul Zinken Das Eisenbahnunternehmen NEB hat erstmals einen polnischen Triebzug in Betrieb genommen.

Der Zugverkehr über die Oder nach Polen wird einfacher: Erstmals hat ein Dieseltriebwagen eines polnischen Herstellers in Deutschland die Zulassung durch das Eisenbahnbundesamt erhalten. Dies teilte am Donnerstag das Brandenburger Verkehrsministerium mit.

Die Niederbarnimer Eisenbahn (NEB) hat insgesamt sieben Züge des polnischen Herstellers Pesa gekauft. Am Donnerstag wurde der erste Triebwagen auf dem Berliner Bahnhof Friedrichstraße übergeben. Die Fahrzeuge sollen in Zukunft auf den Strecken der RB 12 Berlin-Templin, der RB 25 Berlin-Werneuchen, der RB 27 Berlin-Groß Schönebeck/Schmachtenhagen und insbesondere auf der Ostbahn (RB 26) von Berlin ins polnische Kostrzyn eingesetzt werden, teilte eine Unternehmenssprecherin mit.

Wichtig für die NEB sei, dass die neuen Triebwagen auch in Polen zugelassen sind, erklärte die Sprecherin. Seit dem 20. März bedient das Unternehmen die wiederbelebte Bahnstrecke von Berlin über Kostrzyn und Gorzów nach Krzyz einmal am Tag. Der Verkehrsverbund Berlin-Brandenburg (VBB) möchte diese Verbindung in Zukunft auf drei Fahrten täglich ausweiten.

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