Sprinter-Werk:

Mercedes-Benz investiert 150 Millionen Euro

Seit 25 Jahren werden in Ludwigsfelde Fahrzeuge gebaut, etwa 660 000 liefen seitdem vom Band. Nun wird der Standort für die nächste Transporter-Generation vorbereitet.

In Ludwigsfelde wird seit 2006 der Sprinter gebaut.
Ralf Hirschberger In Ludwigsfelde wird seit 2006 der Sprinter gebaut.

Mercedes-Benz will bis 2020 rund 150  Millionen Euro in den Standort Ludwigsfelde (Teltow-Fläming) investieren, wo der Transporter Sprinter gebaut wird. In diesem Jahr seien es allein 50 Millionen Euro, sagte Volker Mornhinweg, Leiter Mercedes-Benz Vans, am Montag. Vor allem die Bereiche Rohbau, Lackierung und Montage würden für die Produktion der nächsten Sprinter-Generation vorbereitet. „Der globale Wettbewerb schläft nicht, wir müssen noch effizienter werden“, sagte der Manager.

Das Ludwigsfelder Unternehmen wurde am 1. Februar 1991 gemeinsam von der damaligen Treuhandanstalt und der Daimler-Benz AG gegründet. 1994 übernahm der Autobauer das Werk zu 100 Prozent. Zu DDR-Zeiten wurden dort Lkw unter anderem des Typs W50 hergestellt. Die Produktion wurde Ende 1990 eingestellt. Am 8. Februar 1991 lief dann in Ludwigsfelde der erste Mercedes-Benz-Lkw vom Typ LN2 vom Band. Seit 2006 werden dort Sprinter gefertigt.

In den vergangenen 25  Jahren verließen insgesamt etwa 660  000 Fahrzeuge das Werk. Am Tag werden nach Firmenangaben etwa 200 Transporter montiert. Ludwigsfelde und Düsseldorf sind die beiden einzigen deutschen Transporter-Werke des Konzerns. Daimler habe mit seinem Engagement das Fortbestehen des Automobilstandortes gesichert, betonte Ministerpräsident Dietmar Woidke (SPD). „Dass Brandenburg ein moderner Industriestandort geworden ist, hat mit der Entscheidung von Mercedes-Benz zu tun“, sagte er.

Nach Angaben von Standortleiter Sebastian Streuff sind seit 1991 750 Millionen Euro in das Werk geflossen. Heute werden dort etwa 2000  Menschen beschäftigt.

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