Mehr Geld:

Mindestlohn für öffentliche Aufträge soll steigen

Die Landesregierung will den Lohn anheben. Dadurch entstehen höhere Kosten für das Land. Eine Zustimmung steht noch aus.

Pro Stunde sollen Arbeiter demnächst 50 Cent mehr vom Land Brandenburg erhalten.
Christoph Strotmann Pro Stunde sollen Arbeiter demnächst 50 Cent mehr vom Land Brandenburg erhalten.

Der Mindestlohn für öffentliche Aufträge im Land Brandenburg soll um 50 Cent auf 8,50 Euro steigen. Das rot-rote Kabinett verabschiedete in Potsdam eine entsprechende Änderung des Vergabegesetzes. Damit folgt die Landesregierung einer Empfehlung der Brandenburger Mindestlohnkommission. Nun muss noch der Landtag zustimmen.

Die neue Untergrenze im Land soll ab 2014 gelten. Durch die Erhöhung des Mindestlohns entstünden für die öffentliche Hand Mehrkosten von rund 1,3 Millionen Euro im Jahr. Profitieren würden vor allem Mitarbeiter im Wachschutz und Reinigungskräfte, die für das Land tätig sind.

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