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Mit vorgehaltener Pistole Geld erpresst

Ein Mann täuschte in Supermarkt einen Einkauf vor. Stattdessen zog er eine Waffe und bedrohte die Kassiererin. Die Polizei fahndet nach ihm. Nun gibt es ein Phantombild.

Dieser Mann soll mehrere Überfälle begangen haben.
Polizei Dieser Mann soll mehrere Überfälle begangen haben.

19.50 Uhr, bis zum Ladenschluss dauert es nicht mehr lang. Diese Zeit nutzte ein Verbrecher, um einen Netto-Markt in der Dorfstraße in Schwante (Kreis Oberhavel) auszurauben. Nur ein Kunde und drei Angestellte befanden sich noch in dem Geschäft. Der Räuber, so der Ermittlungsstand der Polizei, stellte sich an die Kasse und legte Waren auf das Förderband, um einen Einkauf vorzutäuschen. Als die Kassiererin die Kasse öffnete, zog der Räuber plötzlich eine Pistole und forderte mit osteuropäischem Akzent Geld, hieß es am Mittwoch von der Polizei. Der Mann drückte daraufhin den Lauf seiner Waffe an den Arm der Verkäuferin. Er griff in die Kasse, verstaute seine Beute in einem blaugrünen Beutel und flüchtete.

Nun gibt es zu diesem Überfall, der sich am 20.  Februar ereignete, ein Phantombild. Die Polizei sucht mögliche Zeugen. Der Täter ist etwa 40 bis 45 Jahre al, 170 bis 175 Zentimeter groß, hat eine leicht korpulente Figur und einen schleppenden Gang. Dir Kriminalpolizei prüft einen Zusammenhang zu mehreren Raubstraftaten in Niedersachsen, bei denen es sich vermutlich um den gleichen Täter handelt.