Projekt mit EU-Geldern gefördert:

Moor in der Uckermark wird wieder feucht und belebt

Das Moor soll gute Lebensbedingungen für Sumpf-Engelwurz und Trollblume bieten.

Umweltministerin Anita Tack (Linke) freut sich über das Projekt.
             
Ralf Hirschberger Umweltministerin Anita Tack (Linke) freut sich über das Projekt.  

Für Sumpf-Engelwurz und Trollblume soll es in einem Moor bei Fergitz (Uckermark) wieder optimale Lebensbedingungen geben. Mit EU-Mitteln hat die Stiftung Naturschutzfonds Brandenburg die ersten Maßnahmen zur Renaturierung des rund 100 Hektar großen Quellmoors beendet, wie das Umweltministerium berichtete. Erste Gräben wurden auf 300 Meter Länge geschlossen, damit das Moor nicht noch mehr Feuchtigkeit einbüßt.

Ein Netz von Gräben hatte die wertvolle Fläche entwässert. In der Folge sank das Grundwasser, wurde Torf immer stärker abgebaut und zerstört. „Das Projektgebiet ist ein echtes Landschaftsjuwel“, sagte Brandenburgs Umweltministerin Anita Tack (Linke). Neben dem Moor profitiere auch eine Binnensalzstelle – eine Besonderheit im märkischen Binnenland – von den EU-Mitteln. Dort lebten viele seltene und schützenswerte Pflanzenarten. Dazu zählen nach Angaben der Stiftung Salzbunge, Echter Sellerie und Salz-Schuppenmiere. Die Projektkosten in Höhe von rund 200 000 Euro finanziert die EU über das Programm „Integrierte Ländliche Entwicklung“.

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