Richterin erkrankt:

Mordprozess um erstochene Schülerin verzögert sich

Angeklagt ist ein 21-Jähriger aus Nordrhein-Westfalen, der die 14-Jährige mit 78 Messerstichen getötet haben soll.

Die Tat hatte Ende 2013 große Bestürzung ausgelöst.
Patrick Pleul Die Tat hatte Ende 2013 große Bestürzung ausgelöst.

Im Mordprozess zum Tod einer Schülerin in Eichwalde (Dahme-Spreewald) verzögert sich das Urteil. Wegen der Erkrankung einer Richterin konnten am Mittwoch nicht wie geplant die Plädoyers gehalten werden. Der Termin sei aufgehoben, teilte ein Sprecher des Landgerichts Cottbus bereits am Dienstag mit.

Auch der für den 25. März geplante Verhandlungstag werde voraussichtlich gestrichen. An diesem Tag wollte die Jugendstrafkammer eigentlich das Urteil sprechen.

Angeklagt ist ein 21-Jähriger aus Nordrhein-Westfalen. Er soll im November 2013 bei Berlin eine 14 Jahre alte Schülerin mit insgesamt 78 Messerstichen niedergestochen haben. Die beiden hatten sich über das Internet kennengelernt. Motiv für die Tat war laut Anklage, dass die Jugendliche den Kontakt zu dem jungen Mann abbrechen wollte.

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