Nach den Explosionen:

Munitionsrecycler nimmt Arbeit wieder auf

Sechs Menschen wurden bei zwei Detonationen auf dem Versuchsplatz der Firma in Pinnow verletzt. Das Gelände kann nun wieder freigegeben werden. Zudem sollen die Ermittlungen zur Ursache des Unglücks abgeschlossen sein.

Die Firma entsorgt und zerlegt Raketen, Munition, Minen, Handgranaten und Zünder.
Heiko Schulze Die Firma entsorgt und zerlegt Raketen, Munition, Minen, Handgranaten und Zünder.

Die Firma für Munitionsentsorgung in Pinnow nimmt am Montag nach zwei Explosionen die Arbeit wieder auf. "Die Polizei hat alles freigegeben", sagte der Geschäftsführer der Nammo Buck GmbH, Christoph Rüssel, am Sonntag auf Anfrage. Zur Ursache des Unglücks auf einem Versuchsplatz bei Tests zur Munitionsvernichtung vom Donnerstag könne aber noch nichts gesagt werden. Die Ermittlungen vor Ort seien jedoch abgeschlossen.

Im Krankenhaus sind derzeit nach Angaben von Rüssel noch vier Mitarbeiter. Keiner von ihnen sei mehr in Lebensgefahr. Zwei der insgesamt sechs Verletzten konnten das Krankenhaus demnach bereits verlassen. In dem Unternehmen gab es bereits 2004 einen tödlichen Unfall. 1993 kam es ebenfalls zu einem Unglück auf dem Betriebsgelände. Die Firma entsorgt, zerlegt und recycelt Raketen, Munition, Minen, Handgranaten und Zünder aus der DDR sowie von der sowjetischen Armee.

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