Rund 80 Häuser beteiligt:

Museumstag stößt beim Publikumauf reges Interesse

Die Ausstellungshäuser im ganzen Land hatten den Besuchern an diesem Sonntag mehr zu bieten als sonst an Wochenenden.

Auch das Belvedere auf dem Pfingstberg in Potsdam war bei dem Museumstag dabei.
Ralf Hirschberger Auch das Belvedere auf dem Pfingstberg in Potsdam war bei dem Museumstag dabei.

Der Internationale Museumstag hat am Sonntag Hunderte Menschen in die rund 80 verschiedenen Häuser im Land Brandenburg gelockt. „Es wurde voller und voller. Ich glaube, das Programm kam richtig gut an“, schilderte die Geschäftsführerin des Museumsverbandes, Susanne Köstering, ihre Eindrücke. Neben zahlreichen Führungen durch Ausstellungen und Archive wurden auch Parkspaziergänge und ein antiquarischer Bücherverkauf geboten.

Kulturministerin Sabine Kunst (SPD) eröffnete am Sonntag den 38. Internationalen Museumstag unter dem Motto „Museum.Gesellschaft.Zukunft“ am Potsdamer Pfingstberg.

Rund 3,5 Millionen Besucher pro Jahr

„Die Sammlungen in unseren Museen tragen wesentlich dazu bei, dass kulturelles Erbe bewahrt, gepflegt und an künftige Generationen weitergegeben werden kann“, erklärte Kunst in ihrer Eröffnungsrede. Insgesamt rund 3,5 Millionen Menschen besuchen nach ihren Angaben jährlich die Häuser in Brandenburg.

Der vom Internationalen Museumsrat ausgerufene Tag soll auf die Vielfalt von Museen aufmerksam machen. Zu den Höhepunkten zählten nach Verbandsangaben das gemeinsame Programm von Kulturstätten wie dem Theodor-Fontane-Archiv, dem Lepsiushaus und der Stiftung Preußischer Schlösser und Gärten in Potsdam („Kultur am Pfingstberg“) sowie in diesem Jahr Ausstellungen zum 70. Jahrestag des Endes des Zweiten Weltkriegs in den Museen Falkensee (Havelland), Platkow (Märkisch-Oderland) und in der Europa-Universität Viadrina in Frankfurt (Oder).

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