Reisen mit Bus und Bahn:

Nahverkehr-Tickets werden teurer

Erst im vergangenen Sommer wurden Nahverkehrs-Fahrkarten im Verkehrsverbund Berlin-Brandenburg teurer. Jetzt kommt voraussichtlich im Januar die nächste Preisrunde. Das müssen Fahrgäste in Zukunft zahlen.

Wer mit öffentlichen Verkehrsmitteln fährt, muss tiefer in die Tasche greifen.
Maurizio Gambarini Wer mit öffentlichen Verkehrsmitteln fährt, muss tiefer in die Tasche greifen.

Fahrkarten für Busse und Bahnen werden in Berlin und Brandenburg zum Jahreswechsel durchschnittlich um 2,3 Prozent teurer. Das beschloss der Aufsichtsrat des Verkehrsverbunds (VBB) am Donnerstag. Begründet wurde der Schritt mit Investitionen in Fahrzeuge und Strecken und höheren Kosten für das Personal und Energie. Ein Einzelfahrschein in Berlin (Tarifbereich AB) kostet ab 1. Januar 2,70 Euro statt 2,60 Euro. Auch in Brandenburg/Havel, Frankfurt (Oder) und Cottbus wird der entsprechende Fahrschein zehn Cent teurer und kostet dann 1,50  Euro – was einem Aufschlag um gut 7 Prozent entspricht. In Potsdam bleibt es bei 1,90 Euro. Eine Monatskarte Berlin AB kostet 79,50  Euro statt bisher 78 Euro. Eine Jahreskarte im Abo kostet 707 Euro statt 690  Euro.

VBB-Geschäftsführerin Susanne Henckel sprach von einer mäßigen Erhöhung. Der Aufsichtsrat beschloss auch, die Preise künftig nach einem Index zu erhöhen. Er bildet hauptsächlich die Verbraucherpreise der zurückliegenden fünf Jahre ab, zu je 8,5 Prozent zudem noch einmal gesondert die Preisentwicklung bei Kraftstoffen und Strom. Zuletzt waren die Preise im August 2013 gestiegen, damals um 2,8 Prozent.Der VBB ist der letzte der großen Verkehrsverbünde in Deutschland, der in diesem Jahr Preiserhöhungen ankündigt.

 

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