Kontrollierte Maßnahme:

Nationalparkverwaltung legt Feuer

Ein genauer Termin steht allerdings noch nicht fest. Der ist von einigen äußeren Faktoren abhängig.

Nach dem Freilegen der Böden können Schafe besser weiden.
Patrick Pleul Nach dem Freilegen der Böden können Schafe besser weiden.

Feuer zur gezielten Landschaftspflege: Im Nationalpark Unteres Odertal werden in den kommenden zwei Wochen erneut Weideflächen kontrolliert abgebrannt. Ein genauer Termin stehe allerdings noch nicht fest, da die Maßnahme nur bei trockener Witterung durchgeführt werden könne, teilte die Parkverwaltung am Freitag mit.

Durch die Flammen soll auf den Weiden im „Höllengrund“ nördlich von Gartz der Boden freigelegt werden. Im Frühjahr könnten dort dann Schafe optimal weiden. Der Parkverwaltung zufolge handelt es sich beim gezielten Entzünden von Feuer um eine alte Methode der Landschaftspflege, die bereits in den vergangenen Jahren regelmäßig angewendet wurde.

„Trockenrasen mit ihrer typischen Pflanzen- und Tiergemeinschaft sind an den Umweltfaktor Feuer angepasst und werden bei der sachgerechten Ausführung des Flämmens nicht geschädigt“, hieß es in der Mitteilung weiter. Das Flämmen werde ausschließlich durch Spezialisten durchgeführt, die Feuerwehr sei einbezogen. So soll verhindert werden, dass sich die Flammen unkontrolliert ausbreiten und auf diese Weise dann Schäden anrichten könnten.

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