Sicherungsverwahrung:

Neue Heimat für die ganz Gefährlichen

Der Neubau der brandenburgischen Sicherungsverwahrung für gefährliche Straftäter ist im Rohbau fertig. Der Bau wurde aufgrund eines Gerichtsurteils notwendig.

Der Richtkranz schwebt über dem Neubau der Sicherungsverwahrung auf dem Gelände der Justizvollzugsanstalt. Zehn Millionen Euro werden in den Neubau investiert.
Bernd Settnik Der Richtkranz schwebt über dem Neubau der Sicherungsverwahrung auf dem Gelände der Justizvollzugsanstalt. Zehn Millionen Euro werden in den Neubau investiert.

Das Haus in Brandenburg an der Havel soll etwa 10,4 Millionen Euro kosten und bis Oktober 2014 fertig sein. Es ist nötig, weil die Sicherungsverwahrung – anders als die Haft – keine Strafe ist. Deshalb müssen die Bedingungen und die Möglichkeiten der Therapie deutlich besser sein als in der Haft. Acht Männer, unter ihnen vorwiegend Sexualstraftäter, sind derzeit in Sicherungsverwahrung.

Aufgrund eines Gerichtsurteils musste die Sicherungsverwahrung in den Ländern neu geregelt werden. Brandenburg hatte mit Berlin ein Konzept erarbeitet. Aus einer gemeinsamen Unterbringung wurde jedoch nichts.

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