28 Fahrzeuge betroffen:

Neue Streifenwagen nicht zu gebrauchen

Wenn das Blaulicht blau macht: Die Polizei in Brandenburg hat Ärger mit ihren "rollenden Amtsstuben". Dabei sind die Autos erst gut einen Monat alt.

Das Problem an den neuen Fahrzeugen: Martinshorn und Blaulicht spielen verrückt.
Bernd Settnik Das Problem an den neuen Fahrzeugen: Martinshorn und Blaulicht spielen verrückt.

Weil Martinshorn und Blaulicht immer wieder verrückt spielen, dürfen zahlreiche brandneue Polizeiautos in Brandenburg nicht Streife fahren. Es gehe um 28 neu übergebene interaktive Streifenwagen, sagte ein Sprecher des Polizeipräsidiums am Dienstag. Sie könnten derzeit aufgrund technischer Probleme nicht eingesetzt werden. Zuvor hatte die "Märkische Allgemeine" berichtet. Die Fahrzeuge waren im März in Dienst gestellt worden. Sie verfügen als "rollende Amtsstuben" über Kameras, Navigationsgeräte und Bordcomputer zur mobilen Erfassung von Anzeigen. Der Hersteller Opel wurde aufgerufen, die Mängel zu beheben. Drei der Streifenwagen wurden zu diesem Zweck nach Rüsselsheim gefahren.

Der Zentraldienst der Polizei hat die Wagen nach eigenen Angaben umfänglichen Testreihen unterzogen. Nach Angaben der Zeitung ließ man über das Wochenende zwei der Autos mit eingeschalteten Systemen in einer lärmdichten Garage laufen. Laut Zentraldienst ist unter anderem die RTK-Anlage – im Volksmund Blaulicht und Martinshorn genannt – von Störungen betroffen, aber auch die Verbindung zum Einsatz- und Lagezentrum. Das Land Brandenburg verfügt insgesamt über mehr als 400 Funkstreifenwagen.

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