Landesregierung will verhandeln:

Neuer Anlauf für längeres Nachtflugverbot

Brandenburg will zumindest für die Zeit zwischen 22 Uhr abends und 6 Uhr morgens eine Pause.

Es geht um Starts und Landungen in den späten Abend- und in den frühen Morgenstunden.
Patrick Pleul Es geht um Starts und Landungen in den späten Abend- und in den frühen Morgenstunden.

Brandenburgs Ministerpräsident Dietmar Woidke (SPD) will mit Berlins neuem Regierenden Bürgermeister Michael Müller (SPD) erneut über eine Ausweitung des Nachtflugverbots am neuen Hauptstadtflughafen verhandeln. „Beim Nachtflugverbot ist und bleibt für uns die Frage: Kann man sich wirklich vorstellen, den Flughafen BER gegen eine massive Negativstimmung im Umland erfolgreich an den Start zu bringen?“, sagte Woidke.

Brandenburg war in der Vergangenheit schon mehrfach bei den Miteigentümern Berlin und Bund mit der Forderung gescheitert, das Nachtflugverbot zu verlängern. Doch dieser Vorschlag sei auch wirtschaftlich tragfähig, meinte Woidke. „Da geht es um eine Handvoll Flüge in den Randzeiten pro Tag, die den Flughafen letztendlich vielleicht sogar mehr kosten, als sie am Ende Einnahmen abwerfen.“ Darüber wolle er weiter mit Berlin reden.

Der Potsdamer Landtag hatte im vergangenen Jahr ein Volksbegehren angenommen, über eine Ausweitung der bislang auf die Zeit von Mitternacht bis 5 Uhr festgelegten Nachtruhe zu verhandeln. Dabei geht es um eine Ausweitung des nächtlichen Flugverbots zumindest auf die Zeit zwischen 22 Uhr abends und 6 Uhr morgens.

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