Strafe 2014 viermal verhängt:

Nur selten Warnschussarrest

Die frühere schwarz-gelbe Bundesregierung hatte die Strafe im März 2013 bundesweit eingeführt.

Der Freiheitsentzug kann zusätzlich zu einer Bewährungsstrafe verhängt werden.
Peter Endig Der Freiheitsentzug kann zusätzlich zu einer Bewährungsstrafe verhängt werden.

Der sogenannte Warnschussarrest für jugendliche Kriminelle wird in Brandenburg nur selten angewendet. Im vergangenen Jahr sei dieser bis zu vier Wochen mögliche Arrest von Jugendrichtern nur viermal verhängt worden, nach zwei Fällen 2013, teilte das Potsdamer Justizministerium mit. „Wie schon in der Vergangenheit hat Brandenburg erhebliche Zweifel an der abschreckenden Wirkung“, sagte Ministeriumssprecher Alexander Kitterer. Haftstrafen förderten den Kontakt zu gewaltbereiten Gruppen, schwächten soziale Bindungen und die vorbeugende Wirkung einer Freiheitsstrafe sei sehr begrenzt.

Mit dem „Warnschussarrest“ hatte die damalige schwarz-gelbe Bundesregierung im März 2013 das Jugendstrafrecht verschärft. Junge Straftäter können damit zusätzlich zu einer Bewährungsstrafe bis zu vier Wochen eingesperrt werden.

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