Dorgerloh fordert erneut Eintrittsgeld:

Parkeintritt noch immer nicht vom Tisch

Die Finanzierung der Parkpflege für den Schlosspark von Potsdam-Sanssouci bietet weiterhin Diskussionsstoff.

Der Park von Sanssouci zieht auch bei schlechtem Wetter viele Besucher an.
Bernd Settnik Der Park von Sanssouci zieht auch bei schlechtem Wetter viele Besucher an.

Der Generaldirektor der Stiftung Preußische Schlösser und Gärten Berlin-Brandenburg, Hartmut Dorgerloh, hat erneut für Eintritt in den Park von Potsdam-Sanssouci plädiert. Das wäre die effizientere und sozial bessere Lösung gewesen, sagte er einem Medienbericht zufolge. Um den Parkeintritt abzuwenden, will die Stadt Potsdam ab 2014 fünf Jahre lang jeweils eine Million Euro zahlen.

Dorgerloh kritisierte, dass sich das Stadtparlament bislang nicht über die Finanzierungsquelle verständigt habe. „Es wäre unverantwortbar, wenn es deshalb zu Kürzungen bei anderen kulturellen und sozialen Angeboten der Stadt kommen würde“, betonte der Generaldirektor.

Nachdem die Gegenfinanzierung durch eine Tourismusabgabe oder Bettensteuer im Stadtparlament gescheitert war, gibt es eine Haushaltssperre. Die Stiftung braucht das Geld dringend, um die Pflege ihrer Parks zu sichern.

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